Bräuche zur Taufe
 

 


Die Taufkerze

Als Symbol des Lichts und des neuen Lebens wird bei der Taufe vielfach eine Taufkerze für den Täufling angezündet - meistens an der Osterkerze, was den Symbolgehalt dieses Lichts noch verstärkt: Durch die Taufe soll der Täufling teilhaben können am Auferstehungsleben Jesu Christi. Die Taufkerze wird oft von den Taufpaten gekauft.

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(auf Wunsch auch individuell beschriftet)

Taufpaten


Soll Ihr Kind einen Taufpaten haben?

Traditionell werden bei der evangelischen und katholischen Taufe den Täuflingen Paten zur Seite gestellt. Diese Paten, oft nahe Verwandte oder besondere Freunde der Eltern, sollen das Kind in seiner Entwicklung begleiten und unterstützen, sollen guter Freund und verlässlicher Partner des Kindes sein und werden so zu einer wichtigen Bezugsperson des Kindes neben den Eltern oder darüber hinaus. Früher übernahmen Paten sogar für den Fall des vorzeitigen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Das ist heute automatisch nicht mehr der Fall, kann aber zwischen Eltern und Paten durchaus so vereinbart werden; diese Vereinbarung sollte dann allerdings Gegenstand eines Testaments sein.

Daraus wird deutlich, dass das Amt eines Paten wesentlich mehr beinhaltet als das Beschenken zu besonderen Anlässen. Deshalb sollten Eltern sehr sorgfältig bei der Auswahl der Paten vorgehen und nur solche Personen um die Übernahme eines solchen Amtes bitten, denen sie ihr ganzes Vertrauen schenken können, die sich ihrer großen Aufgabe und Verantwortung auch bewusst sind und sicher sind, dass sie ihr gerecht werden können und wollen.
Hier finden Sie Hilfen, Ratschläge und Informationen zum Patenamt bei der Taufe

Taufspruch Der Taufspruch, der dem Täufling als eine Art Lebensmotto mit auf den Weg gegeben wird, sollte in Zusammenarbeit mit dem Geistlichen, der die Taufhandlung durchführt, von den Eltern oder den Paten gefunden werden. In ihm konzentrieren sich die Wünsche für den Täufling. Traditionell wird dieser Spruch in der Bibel gefunden. Er kann aber auch Lebensweisheiten von bekannten Persönlichkeiten enthalten.
Der Taufspruch wird in einer Taufurkunde oder einem
Taufbuch  festgehalten, kann auch schon in den Einladungen oder später in den Danke-Karten Verwendung finden.
Taufsprüche aus der Bibel:
Psalm 27,1: Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
Psalm 91,11: Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Psalm 33,4: Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen.
Psalm 86,11: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Johannes 6,35: Jesus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
1. Johannesbrief 4, 16: Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Römer 8, 38-39: Ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Andere Taufsprüche: 
Das Lebensglück erblüht nur in Zärtlichkeit. (Roger Moser) 
Gott will sicher nicht, dass wir grau werden sollen in Berufen und schleichen wie die Kröten und kleinen Kriechtiere in der Lagune. Er will, dass wir stolz und aufrecht bleiben in allem Tun und immer ein Mensch mit fröhlichen Augen und fließenden Gliedern. (Aus: Der Papalagi - Reden des Häuptlings Tuiavii)
Alle Liebe, die einmal gesät wird, geht einmal auf. Es ist nichts umsonst. (Gertrudis Reimann)
Wir können Kinder nicht nach unserem Sinne formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es war ein Stück vom Himmel, dass es dich gibt! (H. Grönemeyer)
Ich liebe die Kinder, sagt Gott, weil mein Bild in ihnen noch nicht getrübt ist. (Michael Quoist)

Fürbitten

In Taufgottesdiensten ist es schöne Tradition, dass Fürbitte-Gebete gesprochen werden, meist von den Paten, oft auch im Wechsel mit der Gemeinde. Das ist besonders eindrucksvoll, wenn die Paten ihre Gebete aus eigenem Glaubenserleben selbst formulieren.
Auf der Homepage der Dreikönigsgemeinde Frankfurt/M.-Sachsenhausen haben wir schöne Beispiele für solche Fürbitten gefunden, die als Anregung und Ermutigung für zukünftige Paten sein können.

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